Kosmetikausbildung
Viele Jugendliche und junge Erwachsene möchten nach der Schulzeit eine Ausbildung zum Mechatroniker oder zur Kauffrau machen. Aber auch Pflegeberufe und andere Dienstleistungsberufe stehen hoch im Kurs. Eine Ausbildung zur Kosmetikerin / zum Kosmetiker beispielsweise vereint mehrere Schwerpunkte, die den Beruf interessant machen. Zum einen steht der Umgang mit dem Menschen im Vordergrund, zum anderen geht es darum, für Gesundheit und Wohlbefinden auf hohem pflegerischem Niveau zu sorgen. Als Kosmetikerin / Kosmetiker hat man die Aufgabe, die Gesundheit des Menschen, d.h. des Kunden zu erhalten und so Stress vorzubeugen.
Gerade in einer Zeit der Hektik und Schnelllebigkeit sehnt sich nicht nur die Seele, sondern auch die Haut nach etwas Entspannung und Pflege. Hierfür sorgt die Kosmetikerin / der Kosmetiker, indem sie / er mit speziellen Anwendungen Gesichts- und Körperbehandlungen durchführt und im Bereich der medizinischen und dekorativen Kosmetik auf die speziellen Wünsche des Kunden eingeht. So sind Kosmetikerinnen und Kosmetiker zuständig für die klassische Maniküre und Pediküre, führen Hautanalysen und entsprechende Behandlungen (z.B. gegen Akne) durch, färben Brauen und Wimpern und enthaaren. Aber auch ganzheitliche Pflegemaßnahmen werden angeboten. Massagen, Cellulitebehandlungen, spezielle Entspannungsmassagen, Anti-Aging-Behandlung und Atemgymnastik sollen zur Gesundheit, Schönheit, aber auch zum Wohlbefinden, zum Wellness-Feeling des Kunden beitragen.
Auch auch im Fachbereich dekorative Kosmetik wird sehr viel Wert auf das besondere Interesse des Kunden gelegt. Durch Individuelle Typberatung und Make-ups wie Tages- und Abend-Make-up sorgt die Kosmetikerin / der Kosmetiker dafür, dass sich der Kunde wohlfühlt.
Kosmetikerinnen und Kosmetiker sind somit in der fachspezifischen Behandlung, im Gebiet der fachlichen Beratung und auch im Verkauf tätig, indem sie beispielsweise Kosmetikartikel für unterschiedliche Hauttypen verkaufen und so versuchen, Menschen glücklich und zufrieden zu machen. Dabei zeigt sich der Arbeitsbereich und das Tätigkeitsfeld als sehr vielfältig: Kosmetikerinnen und Kosmetiker können beispielsweise als Angestellte in einem Kosmetikstudio arbeiten, sich genauso gut auch selbstständig machen oder aber auch im Wellnessbereich eines Hotels oder einer Kuranstalt arbeiten, auf einer Schönheitsfarm, in einer Hautklinik oder in Gesundheitszentren. So abwechslungsreich und Kreativitätsfördernd der Beruf selbst ist, so variantenreich ist auch die Möglichkeit der Arbeitsplatzwahl. Und da es sich bei dem Beruf um eine Tätigkeit im Dienstleistungssektor und somit in einer Wachstumsbranche handelt, haben Kosmetikerinnen und Kosmetiker in diesem Bereich wohl gute Entwicklungschancen.